In Mecklenburg-Vorpommern sind zum 1. Dezember 73 neue Rechtsreferendare eingestellt worden. Diese Rekordzahl wurde zuletzt im Dezember 2022 erreicht und davor seit über 20 Jahren nicht, wie Justizministerin Jacqueline Bernhardt am Montag mitteilte.
Insgesamt wurden in diesem Jahr 123 Referendare eingestellt, sodass derzeit 244 Personen ihr zweijähriges Referendariat im Land absolvieren.
Laut Bernhardt zeigt die Attraktivität des Vorbereitungsdienstes, dass Mecklenburg-Vorpommern in Konkurrenz zu anderen Bundesländern mithalten könne. Rund 58 Prozent der neu Eingestellten seien in Norddeutschland geboren und hätten sich bewusst für das Land entschieden.
Das Referendariat werde stetig optimiert, und nach einem Probelauf starte das E-Examen im Februar regulär.
Von den 73 neuen Referendaren sind 33 Frauen und 40 Männer. 26 Prozent stammen aus Mecklenburg-Vorpommern, zwölf aus Hamburg, zehn aus Berlin, sechs aus Schleswig-Holstein und fünf aus Niedersachsen.
Die Hälfte der Eingestellten hat die erste juristische Prüfung im Land abgelegt, 37 haben hier Jura studiert.
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