Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt weitere 10,44 Millionen Euro für die anwendungsorientierte Exzellenzforschung bereit. Das teilte das Wissenschaftsministerium in Schwerin am Montag mit.
Drei Forschungsverbünde aus Rostock und Greifswald erhalten die Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).
Die Mittel fließen in Projekte zur Entwicklung klimaneutraler Schiffskraftstoffe auf Ammoniak-Basis, zur KI-gestützten Unterstützung älterer Menschen in der häuslichen Umgebung sowie zur personalisierten Risikobewertung von Hirnaneurysmen. Die Förderung beginnt im April 2026 und läuft über drei Jahre, wobei jedes Konsortium rund 3,5 Millionen Euro erhält.
Insgesamt hatten sich 29 Projektskizzen um die Förderung beworben.
Bereits im März waren in einer ersten Runde fünf Forschungsverbünde und zehn Einzelprojekte mit insgesamt 27,5 Millionen Euro bedacht worden. Wissenschaftsministerin Bettina Martin betonte, mit dem Programm würden gezielt Forschungsstärken ausgebaut und der Wissenschaftsstandort weiterentwickelt.
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