Das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern hat für das Jahr 2025 Sonderbedarfszuweisungen in Höhe von insgesamt rund 29,8 Millionen Euro an 66 Kommunen bewilligt. Das teilte Innenminister Christian Pegel mit.
Die Mittel sollen gezielt dort helfen, wo Städte, Gemeinden, Ämter und Landkreise besondere finanzielle Belastungen haben.
Der Schwerpunkt der Förderung lag auf den Bereichen Feuerwehr, Schulen und Kinderbetreuung. Für den Neubau und die Sanierung von Feuerwehrgerätehäusern wurden etwa 8 Millionen Euro bereitgestellt, weitere 5,7 Millionen Euro sind für neue Feuerwehrfahrzeuge vorgesehen.
Rund 6,4 Millionen Euro fließen in Schulen und etwa 2,6 Millionen Euro in Kitas und Horte.
Weitere Investitionen betreffen unter anderem Sporthallen, Verwaltungsgebäude und den Straßenbau. Zu den geförderten Projekten zählen der Neubau von Schulgebäuden in Stralsund (über 3,1 Millionen Euro), ein Gefahrenabwehrzentrum im Landkreis Vorpommern-Greifswald (3,63 Millionen Euro) sowie neue Feuerwehrhäuser in Gemeinden wie Grambin oder Altwarp.
Pegel betonte, dass die gezielten Zuweisungen die Handlungsfähigkeit der Kommunen und die Lebensqualität vor Ort stärken sollen.
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