SPD kritisiert Pläne zur Streichung der ICE-Verbindung Hamburg-Schwerin-Rostock

Die SPD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern hat sich gegen die von der Deutschen Bahn geplante Streichung der morgendlichen ICE-Verbindung von Rostock über Schwerin nach Hamburg ausgesprochen. Das teilte die Schweriner Abgeordnete Mandy Pfeifer nach einer Landtagsdebatte am Freitag mit.

Pfeifer wies Vorwürfe der CDU-Fraktion zurück, die Landesregierung sei in der Sache untätig.

Sie verwies darauf, dass sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Wirtschaftsminister Wolfgang Blank intensiv für die Belange der Pendler einsetzten und Schwesig erst am Donnerstag mit der neuen Bahnchefin gesprochen habe. Die CDU stelle das zuständige Bundesverkehrsministerium und den Bundeskanzler, sei aber nicht bereit, sich auf Bundesebene für MV einzusetzen, kritisierte Pfeifer.

Die Abgeordnete betonte zudem die bisherigen Verbesserungen im ÖPNV durch die Mobilitätsoffensive der Landesregierung, wie 16 neue Regiobuslinien und das flächendeckende Rufbussystem in vier Landkreisen.

Als Land könne man jedoch nicht ein schrumpfendes Fernverkehrsangebot der Bahn durch mehr Regionalverkehr ausgleichen. Wer Verbindungen abschaffe, fahre in die verkehrte Richtung, so Pfeifer.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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