Deutscher Außenminister Wadephul spricht nach Nawalny-Giftnachweis von staatlichem Mord durch Russland

Nach dem vorgelegten Gift-Nachweis an der Leiche von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny spricht der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) von einem „staatlich begangenen Mord“. „Russland zeigt damit seine schreckliche Fratze erneut“, sagte er am Samstag RTL/ntv.

„Wir sehen das in all den Völkerrechtsverletzungen in der Ukraine, in der Bombardierung von der Zivilbevölkerung, aber jetzt eben auch in der offensichtlichen Tötung von Nawalny, dass man alle Mittel bereit ist in die Hand zu nehmen und Moral nicht kennt und Recht nicht kennt.“ Es sei wichtig gewesen, dies zwei Jahre nach dem Tod von Nawalny öffentlich zu machen. „Und das wird natürlich weitere Folgen haben müssen.“

Es gebe eine Organisation, die sich um das Verbot von Chemiewaffen kümmere (OPCW), an die werde man dieses Verfahren übergeben, so Wadephul. „Wir gehen davon aus, dass dort auch entsprechende Maßnahmen getroffen werden können.“

Zweitens müsse die Öffentlichkeit das wissen. Immer wieder werde gefordert, „Europa müsse mit Russland endlich sprechen“. Erstens sei Europa sowieso bereit, zu sprechen, „aber zweitens sehen wir, welcher Natur dieses russische Regime ist“.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bauernverband warnt vor Ernteausfällen

    Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, warnt vor den Folgen der anhaltenden Trockenheit und den steigenden Kosten für die Landwirtschaft. Die Felder in großen Teilen Süddeutschlands seien trocken und…

    Bericht: FC Bayern verkauft letzte fünf Prozent an Viessmann für 250 Millionen Euro

    Der FC Bayern veräußert laut eines Medienberichts die letzten fünf Prozent seiner Anteile an den Heiztechnik-Konzern Viessmann. Wie die „tz“ am Donnerstag meldete, soll der Kaufpreis angeblich bei 250 Millionen…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert