SPD weist Kritik an Personaleinstellung als verlogen zurück

Der Generalsekretär der SPD Mecklenburg-Vorpommern, Julian Barlen, hat Kritik von CDU und AfD an der Einstellung von Lilly Blaudszun für die Parteikommunikation scharf zurückgewiesen. Er bezeichnete die Vorwürfe als sachlich falsch und verlogen.

Die Partei habe Blaudszun zeitlich befristet eingestellt, um sich professionell auf die Landtagswahl mit Spitzenkandidatin Manuela Schwesig vorzubereiten.

Barlen wies den Vorwurf eines Zusammenhangs zwischen Blaudszun und einem Auftrag der Staatskanzlei an die Beratungsfirma 365Sherpas entschieden zurück. Der Auftrag sei zwei Jahre vor ihrer Tätigkeit dort erteilt worden.

Die getrennte Besetzung einer Sprecherin für die Parteikommunikation diene zudem einer klaren Trennung von Regierungs- und Parteiarbeit, teilte er mit.

Der SPD-Politiker warf Union und AfD vor, einen ‚Schmutz-Wahlkampf‘ mit Unterstellungen zu führen. Er verwies auf einen Untersuchungsausschuss, der Millionen Steuergelder gekostet und nichts ergeben habe.

Diese Art von Wahlkampf sei von den beiden Parteien bereits bekannt, so Barlen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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