Landgericht Stralsund verhandelt wegen versuchtem Totschlag

Das Landgericht Stralsund hat einen Prozess gegen einen 44-jährigen Deutschen wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung angesetzt. Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, beginnt die Hauptverhandlung am Dienstag, dem 31. März, um 9:00 Uhr.

Laut der Anklage der Staatsanwaltschaft soll sich der Vorfall in der Nacht auf den 24. Dezember 2024 in einer Stralsunder Wohnung ereignet haben.

Der Angeklagte habe verschreibungspflichtige Medikamente und Alkohol konsumiert und sei dann mit dem Geschädigten in Streit geraten. Anschließend habe er dem Mann mehrfach mit einem Messer in den Oberkörper gestochen.

Der Verletzte musste notoperiert werden, wobei ein Teil seiner Lunge entfernt werden musste.

Die Schwurgerichtskammer hat für den Prozess drei Verhandlungstage angesetzt: den 31. März, den 8. April und den 29. April. Insgesamt sollen neun Zeugen und zwei Sachverständige gehört werden.

Ein forensisch-psychiatrisches Gutachten soll klären, inwieweit Medikamente und Alkohol die Schuldfähigkeit des Angeklagten zum Tatzeitpunkt vermindert haben. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss gilt der Angeklagte als unschuldig.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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