Mann stirbt bei Unfall mit Notstromaggregat in Stralsund

Ein 73-jähriger Mann ist in Stralsund durch die Abgase eines Notstromaggregats ums Leben gekommen. Das teilte die Polizei Neubrandenburg am Mittwoch mit.

Die Einsatzkräfte waren am Dienstag gegen 12:00 Uhr zu dem Vorort gerufen worden, nachdem die Rettungsleitstelle über eine leblose Person in einem Schuppen informiert worden war.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann das Aggregat in dem geschlossenen Raum betrieben, um offenbar einen anderen Raum zu heizen. Er wurde vermutlich durch die Abgase vergiftet und starb noch an der Unfallstelle.

Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Behörde warnt eindringlich davor, Geräte wie Notstromaggregate oder Heizgeräte, die Abgase entwickeln, in geschlossenen Räumen zu nutzen. Solche Geräte dürfen ausschließlich im Freien und mit ausreichendem Abstand zu Gebäuden betrieben werden.

Das dabei entstehende Kohlenmonoxid ist geruchlos und kann bereits nach kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bund will 100.000 Wohnungen pro Jahr selber bauen

    Die geplante „Bundeswohnungsbaugesellschaft“ soll pro Jahr 100.000 neue Wohnungen bauen. Die Zahl soll bei der Kabinettsklausur in Neuhardenberg in der kommenden Woche konkret öffentlich festgelegt werden, erfuhr die dts Nachrichtenagentur…

    Fischbrötchen-Wahlkampf in MV: Linke kontert CDU-Plakate mit Merz-Motiv

    Die Linken in Mecklenburg-Vorpommern legen im Streit um das Fischbrötchen-Wahlplakat der CDU nach. Die Partei hat Plakate aufhängen lassen, die Kanzler Friedrich Merz (CDU) zeigen, wie er ein Fischbrötchen isst.…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert