Das Bildungsministerium in Mecklenburg-Vorpommern setzt die Qualifizierung von Lehrkräften für den Schwimmunterricht fort und bietet landesweit weitere Termine für Auffrischungsprüfungen zur Rettungsfähigkeit an. Das teilte das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung mit.
Die Prüfungen sind Teil der Landesstrategie zur Stärkung des Schwimmunterrichts.
Bildungsministerin Simone Oldenburg betonte, dass sicherer Schwimmunterricht gut ausgebildete Lehrkräfte brauche. Mit den regelmäßigen Prüfungen zur Rettungsfähigkeit solle sichergestellt werden, dass Lehrkräfte ihre Kompetenzen auffrischen können und der Unterricht unter sicheren Bedingungen stattfindet.
Lehrkräfte, die Schwimmunterricht erteilen, müssen einen gültigen Rettungsschwimmerausweis besitzen und ihre Rettungsfähigkeit alle drei Jahre erneuern.
Neben Auffrischungskursen zur Rettungsfähigkeit bietet das Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQ M-V) jährlich Fortbildungen zur Schwimmmethodik an, die sich insbesondere an fachfremd unterrichtende Lehrkräfte richten. Zwischen 2016 und 2026 haben sich auf diesem Weg 276 Lehrkräfte qualifiziert.
Der Anteil der Nichtschwimmer an Grundschulen ist laut Ministerium von 26,2 Prozent im Schuljahr 2021/2022 auf 14,3 Prozent im Schuljahr 2024/25 gesunken.
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