Brandenburgs Gemüseanbaufläche wächst wieder

In Brandenburg ist die Anbaufläche für Freilandgemüse im Jahr 2025 gestiegen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte, wuchs die Fläche um gut 100 Hektar auf rund 6.040 Hektar.

Die Gesamterntemenge erhöhte sich um knapp drei Prozent auf etwa 101.500 Tonnen.

Spargel blieb mit 3.400 Hektar beziehungsweise 67 Prozent der Gesamtfläche wichtigste Kultur, allerdings gingen Anbaufläche und Erntemenge zurück. Dagegen nahm der Anbau von Einlegegurken das dritte Jahr in Folge zu.

Auf rund 580 Hektar wurden 39.400 Tonnen geerntet, ein Plus von 17 Prozent. Rückläufig war der Anbau von Speisekürbissen, während sich die Möhrenernte trotz geringerer Fläche erhöhte.

Der ökologische Gemüseanbau wurde ausgeweitet und erreichte mit knapp 640 Hektar einen Anteil von elf Prozent an der Freilandfläche.

Im geschützten Anbau, etwa in Gewächshäusern, sank die Fläche auf 37 Hektar und damit auf den niedrigsten Stand seit 2007. Die Erntemenge verringerte sich auf rund 11.100 Tonnen.

Regionale Schwerpunkte des Gemüseanbaus lagen in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberhavel, Potsdam-Mittelmark und Spree-Neiße.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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