Mecklenburg-Vorpommern führt ab 2026 Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ein

Die SPD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern hat mitgeteilt, dass das Land den bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2026/2027 umsetzen will. Demnach hat jedes Kind dann einen Anspruch auf 40 Wochenstunden Betreuung inklusive Schulzeit und Ferien, ohne dass Eltern einen Antrag stellen müssen, teilte die Fraktion am Dienstag mit.

Bei Bedarf bleibt eine Förderung von 50 Wochenstunden möglich.

Laut der Fraktion startet Mecklenburg-Vorpommern aus einer Position der Stärke, da bereits heute 77,5 Prozent der Kinder bis zur sechsten Jahrgangsstufe einen Hort besuchen. Die Kindertagesförderung bleibe im Land vollständig elternbeitragsfrei, auch im Hort.

Künftig sollen zudem Kinder mit Behinderungen beitragsfrei den Hort und Ferienhort besuchen können.

Zur Qualitätssteigerung wird die Ganztagskoordination gesetzlich verankert, wofür das Land bis 2030 schrittweise steigende Mittel bereitstellt. Ziel sei eine bessere Zusammenarbeit zwischen Schule und Hort mit verlässlicher Hausaufgabenbegleitung.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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