Polizei in Mecklenburg-Vorpommern startet Schwerpunktaktion gegen Alkohol und Drogen im Verkehr

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern verstärkt im März ihre Kontrollen gegen Alkohol-, Drogen- und Medikamenteneinfluss im Straßenverkehr. Das teilten die Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg mit.

Anlass sind die weiterhin hohen Unfallzahlen; im vergangenen Jahr gab es im Land mehr als 700 Unfälle allein aufgrund von Alkohol am Steuer.

Die themenorientierten Kontrollen sind Teil einer Kampagne und finden den gesamten Monat über in allen acht Polizeiinspektionen der beiden Präsidien statt. Den Auftakt macht eine Kontrolle am 3. März im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund.

Die Beamten wollen nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer und Nutzer von E-Scootern überprüfen.

Die Polizei erinnerte an die geltenden Grenzwerte: Für Radfahrer gilt ab 1,6 Promille absolute Fahruntüchtigkeit, bei E-Scootern und Autos ab 1,1 Promille. Für Fahranfänger in der Probezeit gilt ein striktes Alkoholverbot.

Beim Konsum von Cannabis herrscht für unter 21-Jährige und Fahranfänger ein absolutes Fahrverbot, für alle anderen gilt ein Grenzwert von 3,5 Nanogramm THC pro Milliliter Blutserum.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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