Die Landeshauptstadt Schwerin und ihre städtische Wohnungsgesellschaft WGS wollen in den kommenden Jahren mehr als 215 Millionen Euro in den Stadtteil Neu Zippendorf investieren. Zu den größten Projekten gehört ein 138 Millionen Euro teurer, hochmoderner Campus für eine neue Berufsschule für Gesundheit und Soziales, dessen Erschließung im Sommer beginnen soll, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.
Der Komplex soll in vier Jahren betriebsbereit sein und neben der Schule auch eine Dreifeldsporthalle mit Zuschauertribüne umfassen.
Ebenfalls in diesem Jahr sollen die Erschließungsarbeiten für die neue Stadtteilmitte am Berliner Platz starten, wo die WGS im ersten Schritt 370 Wohnungen mit 25.000 Quadratmetern Wohnfläche errichten will. Die Kosten hierfür werden auf 77 Millionen Euro veranschlagt.
Zusätzlich plant die Waldorfschule Schwerin einen Neubau mit Hort und Kita auf einem städtischen Grundstück an der Pecser und Perleberger Straße.
Der stellvertretende Oberbürgermeister Bernd Nottebaum sieht in den Projekten eine Fortsetzung der Strategie zur Verbesserung der sozialen Durchmischung im Stadtteil.
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