Die SPD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern hat der CDU vorgeworfen, mit Ankündigungen zum Schienenersatzverkehr nur „heiße Luft“ zu produzieren. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christian Winter, teilte am Donnerstag mit, die CDU habe entgegen ihrer eigenen Pressemitteilung keinen Antrag für einen Krisengipfel im Wirtschaftsausschuss gestellt.
Winter erklärte, auf der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Mittwoch sei lediglich ein Bericht zum Erhalt der ICE-Verbindung Rostock-Schwerin-Hamburg beantragt worden.
Einen Tagesordnungspunkt zu den Problemen im Schienenersatzverkehr zwischen Schwerin und Hamburg habe die CDU-Fraktion nicht gesetzt. Die SPD halte die Qualitätsmängel beim Busunternehmen Ecovista für zu wichtig, um sie für „leere Versprechungen“ zu instrumentalisieren.
Stattdessen habe die SPD-Fraktion bereits am Dienstag einen eigenen Landtagsantrag eingereicht, in dem die aktuellen Probleme angesprochen werden.
Darin werde von der Deutschen Bahn die Einhaltung der zugesicherten Qualitätsstandards im Schienenersatzverkehr gefordert. Die Generalsanierung der Strecke Berlin-Hamburg führt derzeit zu umfangreichen Ersatzverkehren.
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