BER sieht trotz drohendem Pipeline-Stopp keine akute Kerosin-Knappheit

Trotz Berichten über einen drohenden Lieferstopp für kasachisches Rohöl durch die Druschba-Pipeline sieht der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) aktuell keine Gefahr für den Flugbetrieb. „Bislang haben die Fluggesellschaften keine Flüge zum BER aufgrund von Kerosinmangel gestrichen oder uns gegenüber entsprechende Maßnahmen angekündigt“, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). „Zu der Situation durch die angekündigte Unterbrechung der Pipeline liegen uns keine weiteren Erkenntnisse vor.“

Der Sprecher wies zudem darauf hin, dass der BER keinen direkten Einfluss auf die Treibstofflogistik habe. Das Tanklager am BER werde von einer privaten Infrastrukturgesellschaft betrieben, der nach eigenen Angaben „keine Lieferengpässe bekannt“ seien. „Belieferung, Lagerung und die weitere operative Versorgung liegen bei den dafür zuständigen Mineralölunternehmen und ihren Vertragspartnern.“

Eine Prognose zur künftigen Versorgungslage oder zu möglichen Engpässen für die Zeit nach einer möglichen Pipeline-Unterbrechung wollte der BER-Sprecher daher nicht abgeben. Dies sei Sache der Airlines und Mineralölkonzerne.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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