Notrufmissbrauch in Güstrow

Am Montagnachmittag ging in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock ein Notruf ein, bei dem eine akute Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen in der Güstrower Werner-Seelenbinder-Straße gemeldet wurde. Laut dem Anrufer sollen diese sich auf einem Fußballplatz gegenseitig mit Messern bedroht haben.

Während des Telefonats brach der Kontakt zum Hinweisgeber ab, und auch Rückrufversuche blieben erfolglos.

Zwei Funkwagen des Polizeihauptreviers Güstrow eilten zum Einsatzort. Einsätze, die mit Auseinandersetzungen unter Anwendung von Messern verbunden sind, stellen für die Beamten immer eine belastende Situation dar.

Am angeblichen Ereignisort konnten mehrere Personen angetroffen werden, die jedoch friedlich und entspannt miteinander in Kontakt standen. Weitere Prüfungsmaßnahmen in der Umgebung ergaben, dass keine Auseinandersetzung stattgefunden hatte.

Überprüfungen zur Handynummer des Notrufenden führten zu einer namentlichen Identifizierung.

Diese Person konnte jedoch an der Wohnanschrift nicht angetroffen werden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Notrufmissbrauchs gegen Unbekannt.

Dabei drohen eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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