Die Verbraucherpreise in Berlin und Brandenburg sind im April 2026 deutlich gestiegen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte, lag die Inflationsrate in beiden Ländern bei 2,9 Prozent und damit über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Haupttreiber der Entwicklung waren erneut die Energiepreise.
Diese verteuerten sich in Berlin um 11,2 Prozent und in Brandenburg um 12,1 Prozent. Besonders Heizöl und Kraftstoffe wurden im Zuge der Entwicklungen auf dem Rohölmarkt deutlich teurer.
Ohne diese Faktoren hätte die Teuerung lediglich bei 1,8 Prozent in Berlin und 1,9 Prozent in Brandenburg gelegen. Strom und Gas waren hingegen günstiger.
Die Preise für Nahrungsmittel stiegen nur moderat um 0,5 Prozent in Berlin und 0,7 Prozent in Brandenburg.
Deutliche Preiszuwächse gab es unter anderem bei Eiern, Fleisch und Schokolade, während Butter, Kartoffeln sowie Speisefette und -öle günstiger wurden.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Preise um 0,7 Prozent in Berlin und 0,6 Prozent in Brandenburg.
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