Arbeitslosigkeit in Mecklenburg-Vorpommern sinkt im April

Die Arbeitslosigkeit in Mecklenburg-Vorpommern ist im April 2026 zurückgegangen. Die Bundesagentur für Arbeit teilte am Donnerstag mit, dass 65.200 Menschen arbeitslos gemeldet waren.

Das waren 2.600 weniger als im März, ein minus von 3,8 Prozent und 0,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Die Arbeitslosenquote lag bei 8,0 Prozent. Damit blieb sie auf dem Niveau des Vorjahres, sank gegenüber März aber um 0,3 Prozentpunkte.

Markus Biercher, Chef der Regionaldirektion Nord, sprach von einer anhaltenden Frühjahrsbelebung. Nahezu alle Alters- und Personengruppen hätten davon profitiert.

Rund 2.600 Menschen konnten demnach im April eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen.

Die Nachfrage nach Personal blieb jedoch verhalten. Im April lag sie mit 15.300 gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen um 300 Stellen oder 1,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Besonders gesucht wurden Arbeitskräfte im Verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel sowie im Baugewerbe.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sank im Vorjahresvergleich um 3.800 auf 565.600 Personen. Besonders niedrig war die Arbeitslosenquote in den Landkreisen Rostock und Ludwigslust-Parchim mit jeweils 6,1 Prozent, am höchsten in der Mecklenburgischen Seenplatte mit 9,3 Prozent.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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