Brandenburger Bauernpräsident warnt vor Düngerkrise

Der Präsident des Landesbauernverbands in Brandenburg, Henrik Wendorff, sieht die Landwirte in Deutschland derzeit in einer schwierigen Situation.

Wie Wendorff am Dienstag im RBB-Inforadio sagte, habe es schon seit dem Krieg in der Ukraine steigende Preise gegeben. Durch die Schließung der Straße von Hormus gebe es nun aber noch mehr Engpässe für Düngemittel. „Dünger ist so teuer wie nie und vor allen Dingen nicht verfügbar. Das sind zwei Dinge, die es so dramatisch bislang nicht gab.“

Wendorff führte aus, dass Dünger für die Landwirtschaft überlebenswichtig sei, deshalb sei die Situation kritisch. Es sei schwierig vorherzusagen, wie sich die Preise entwickelten. Er gehe aber von einer 50-prozentigen Preissteigerung aus. Das werde natürlich auch die Produktion der Landwirte verteuern, so Wendorff. „Unsere Produktionskosten werden sich exorbitant erhöhen.“ Man brauche kurzfristig Maßnahmen, dass das Düngemittel, was ja als kritisches Gut anerkannt sei, endlich „in ausreichender Qualität und Menge“ verfügbar sei.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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