Der Tourismus in Brandenburg hat im ersten Quartal 2026 zugelegt. Rund 900.000 Gäste besuchten das Bundesland von Januar bis März, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte.
Das entspricht einem Anstieg von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der Übernachtungen stieg um 1,4 Prozent auf 2,2 Millionen. Gäste aus Deutschland buchten knapp 92 % aller Übernachtungen.
Die Zahl der Inlandsgäste stieg um 2,7 % und die ihrer Übernachtungen um 1,9 %. Aus dem Ausland kamen 3,9 % mehr Gäste nach Brandenburg, deren Übernachtungszahl blieb jedoch um 4,3 % unter dem Vorjahreswert.
Beinahe jede 3. Auslandsübernachtung (27,3 %) kam von Gästen aus dem Nachbarland Polen (49.926 Übernachtungen; –2,0 %). Weitere starke Übernachtungsländer waren die Niederlande (12.027 Übernachtungen; +4,6 %) und die Vereinigten Staaten (9.068 Übernachtungen; +33,1 %).
Das Seenland Oder-Spree zählte mit 366.187 Übernachtungen (–0,9 %) zu den meist bereisten Reiseregionen.
Darauf folgte die Brandenburgische Seenplatte mit 328.716 Übernachtungen (+2,0 %). Dieses neue Reisegebiet ist im Januar 2026 aus dem Ruppiner Seenland und dem Barnimer Land entstanden.
Auf dem 3. Platz lag das Dahme-Seenland mit 304.705 Übernachtungen (–1,4 %).
Ende März waren 1.327 Beherbergungsstätten mit mindestens 10 Betten geöffnet. Für Urlaubscamping standen 70 Campingplätze zur Verfügung, 6 mehr als im März 2025. Die durchschnittliche Auslastung der Betten von Januar bis März 2026 betrug 29,7 %. Im Vergleichszeitraum 2025 hat sie bei 29,3 % gelegen.
Insgesamt lag die Zahl der Gäste gegenüber dem Zeitraum vor der Pandemie um 6,1 % und die der Übernachtungen um 3,6 % über dem Ergebnis des 1. Quartals 2019.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

