Soziokultur als Kitt der Gesellschaft: Linke fordert verlässliche Finanzierung

Die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Elke-Annette Schmidt, hat die Bedeutung der Soziokultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben. Anlässlich des zweiten Fachtags Soziokultur in der Greifswalder STRAZE erklärte sie, dass soziokulturelle Zentren gerade in ländlichen Regionen oft die einzigen öffentlichen Räume seien, die Menschen zusammenbringen.

Die Veranstaltung stand unter dem Leitmotiv „Zukunft jetzt! Soziokultur zwischen Teilhabe und Transformation“.

Schmidt betonte, dass die Soziokultur angesichts wachsender Einsamkeit, gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender Angriffe auf demokratische Werte durch Rechtsextremismus und autoritäre Kräfte dringender denn je gebraucht werde. Sie unterstützte den Appell der Vorsitzenden des Landesverbandes Soziokultur Mecklenburg-Vorpommern, Imke Freiberg, der unter dem Motto „Save our Soziokultur!“ steht.

Die Initiativen benötigten verlässliche Finanzierung, Planungssicherheit und Schutz vor rechten Angriffen und Einschüchterungsversuchen.

Als starkes Zeichen wertete Schmidt die Verleihung des Förderpreises Soziokultur Mecklenburg-Vorpommern 2026 an den Verein Zebef e.V. für die Jugendkulturveranstaltung „KuKuNa“ in Ludwigslust. Die Kunst- und Kulturnacht mit Konzerten, Poetry Slam, Kunst, Kurzfilmen und Mitmachangeboten für Kinder zeige, wie Kultur Menschen verbinde und eine ganze Stadt in Bewegung setzen könne.

Schmidt dankte allen Engagierten, die unter oft schwierigen Bedingungen Kulturorte am Leben hielten und einen unschätzbaren Beitrag für ein solidarisches, demokratisches und weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern leisteten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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