US-Börsen legen zu: KI-Hype treibt Hewlett Packard Enterprise und Marvell Technology

Die US-Börsen haben am Dienstag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.308 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.610 Punkten 0,1 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 30.661 Punkten 0,5 Prozent im Plus.

Das Thema „Künstliche Intelligenz“ prägte am Dienstag erneut das Börsengeschehen. Die Google-Mutter Alphabet hatte bereits am Montag nach Börsenschluss angekündigt, dass sie neue Aktien verkaufen möchte, um den Ausbau ihrer KI-Rechenzentren zu finanzieren. Während die Alphabet-Aktien am Dienstag verloren, konnten die Papiere von Hewlett Packard Enterprise deutlich zulegen. Das Informationstechnikunternehmen profitiert im Zuge des KI-Hypes von der Nachfrage nach Serverlösungen und konnte daher starke Quartalszahlen vorlegen. Gefragt waren auch die Aktien der Marvell Technology Group. Hintergrund ist ein Lob des Nvidia-Chefs für den Halbleiterhersteller.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1634 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8595 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.489 US-Dollar gezahlt (+0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,07 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 96,01 US-Dollar, das waren 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bundespräsidenten-Nachfolge: Grüne kritisieren Merz

    Die Grünen schalten sich in die Debatte um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein. Sie erwarte in dieser Frage „mehr Professionalität“ von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina…

    Dobrindts Investitionsschutzgesetz stößt in SPD auf Kritik

    Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete kritisieren das geplante Investitionsschutzgesetz von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Der Neuköllner Abgeordnete Hakan Demir sagte der „Welt“, Dobrindts Gesetz befinde sich auf einem „Geisterflug ins rechtliche Bermudadreieck“. Er…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert