Dax startet mit deutlichen Gewinnen nach US-Iran-Deal in die Handelswoche

Der Dax ist am Montagmorgen mit deutlichen Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.055 Punkten berechnet, 1,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten MTU, Heidelberg Materials und die Deutsche Bank, am Ende Rheinmetall, RWE und die Deutsche Börse.

Die Anleger reagierten am Morgen auf den Deal zwischen Washington und Teheran. „Die Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran steht. Und die Börsen feiern“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Damit ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden getan.“ Dennoch gebe es auf dem noch zu gehenden Weg noch einige Risiken. „Unter anderem wird es beim Atom-Thema noch lange und komplizierte Gespräche geben.“ Und auch das Verhalten von Israel gegenüber dem Libanon werde mitentscheidend sein. „Diese verbleibenden Risiken blenden die Börsianer heute aus. Auf dem Parkett geht es jetzt vor allem um die zeitnahe Öffnung der Straße von Hormus.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1610 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8613 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,27 US-Dollar; das waren 4,06 Dollar oder 4,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    SPD-Parlamentsgeschäftsführer: Bundestag kann schnell über Hormus-Mandat entscheiden

    SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese hat eine schnelle Entscheidung des Bundestags in Aussicht gestellt, sobald die Voraussetzungen für einen Einsatz der Bundeswehr in der Straße von Hormus geklärt sind. „Der Bundestag ist…

    Antisemitismus in Deutschland: Union verlangt konsequente Ausweisung von Straftätern ohne deutschen Pass

    Die Unionsfraktion im Bundestag fordert die konsequente Ausweisung antisemitischer Straftäter aus Deutschland. „Wir dürfen nicht zulassen, dass der Nahostkonflikt zur Legitimierung extremistischer Straftaten in unserem Land missbraucht wird“, sagte Günter…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert