Anlässlich des 35. Jahrestags des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags hat die Europaabgeordnete Hannah Neumann (Grüne) die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern hervorgehoben. Der Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit war am 17. Juni 1991 unterzeichnet worden.
Neumann verwies insbesondere auf die enge Verflechtung in den Grenzregionen.
Davon profitiere auch Mecklenburg-Vorpommern, etwa durch grenzüberschreitende Arbeits- und Bildungsangebote sowie die Zusammenarbeit von Kommunen, Schulen, Vereinen und Unternehmen. Die Grünen-Politikerin sprach sich dafür aus, europäische Förderprogramme für grenzüberschreitende Projekte langfristig zu sichern.
Zugleich bezeichnete Neumann die deutsch-polnische Partnerschaft vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine als sicherheitspolitisch bedeutsam.
Polen habe frühzeitig vor den Gefahren russischer Aggression gewarnt. Für die Zukunft komme es darauf an, die Zusammenarbeit beider Länder insbesondere in der Sicherheits-, Energie- und Europapolitik weiter auszubauen.
Für Mecklenburg-Vorpommern sei die Partnerschaft mit Polen eine zentrale Zukunftsfrage.
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