Vier ostdeutsche Länder beschließen gemeinsame Beschaffung für Feuerwehr und Katastrophenschutz

Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten künftig bei der Beschaffung für Feuerwehr und Katastrophenschutz enger zusammen. Das hat das Thüringer Innenministerium am Donnerstag mitgeteilt.

Die Innenminister der vier Länder unterzeichneten am Morgen bei der Innenministerkonferenz in Hamburg eine neue Verwaltungsvereinbarung.

Die Vereinbarung regelt, wie Fahrzeuge, einsatztechnische Geräte sowie weitere Leistungen für den Bevölkerungsschutz gemeinsam beschafft werden können. Damit erweitern die Länder ihre bisherige Kooperation deutlich.

Seit zwei Jahren arbeiten Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen bereits zusammen, nun kommt Sachsen hinzu. Bisher konnten Feuerwehr- und Katastrophenschutzfahrzeuge gemeinsam ausgeschrieben und beschafft werden, künftig sind auch Bau- und Planungsleistungen möglich.

Ziel der Länder ist es, Beschaffungsverfahren effizienter zu gestalten, Kompetenzen zu bündeln und Kosten zu sparen.

Die Vereinbarung ermöglicht es Kommunen und anderen Bedarfsstellen der beteiligten Länder, sich an gemeinsamen Vergabeverfahren zu beteiligen. Durch größere Beschaffungsmengen sollen Kosten gesenkt und einheitliche Standards gefördert werden.

Die Teilnahme an einzelnen Beschaffungsvorhaben bleibt freiwillig. Die neue Verwaltungsvereinbarung ist nach der Unterzeichnung durch alle Vertragspartner in Kraft getreten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Zwei Verletzte nach Pfefferspray-Angriff in Oranienburg

    In Oranienburg sind am Nachmittag des 4. Oktober zwei Personen mit Pfefferspray verletzt worden. Das teilt die Polizeidirektion Nord mit. Gegen 14:05 Uhr betrat ein bisher Unbekannter ein Parteibüro in…

    75 Jahre alte Frau stirbt nach Brand in Gartenlaube in Vierow

    Bei einem Brand in einer Gartenlaube in Vierow im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist eine 75 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Das Polizeipräsidium Neubrandenburg und die Staatsanwaltschaft Stralsund haben mitgeteilt, dass…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert