Mecklenburg-Vorpommern hat einen außergewöhnlich warmen Juni erlebt. Die Monatsmitteltemperatur lag bei 18,0 Grad und damit 2,6 Grad über dem langjährigen Mittel, teilte der Deutsche Wetterdienst am Montag mit.
Im Bundesländervergleich gehörte der Nordosten damit trotz der deutlichen Abweichung zu den kühleren Regionen.
Zum letzten Juniwochenende wurden an zahlreichen Stationen neue Junirekorde gemessen. Teilweise wurden mit Werten von fast 40 Grad auch neue Allzeitrekorde registriert.
Zugleich führte die lange trockene Phase in der dritten Monatsdekade gebietsweise zu einer sehr hohen Waldbrandgefahr.
Der Niederschlag lag mit rund 73 Litern pro Quadratmeter über dem langjährigen Mittel von 63 Litern. Dennoch begünstigten hohe Temperaturen, viel Sonnenschein und starke Verdunstung die Trockenheit zum Monatsende.
Insgesamt wurden rund 253 Sonnenstunden registriert, wobei etwa zwei Drittel davon auf die zweite Monatshälfte entfielen.
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