Grüne kritisieren Landesregierung beim Hitzeschutz

Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern haben die Landesregierung für ihre Forderung nach einer Aufnahme des Hitzeschutzes ins Grundgesetz kritisiert. Spitzenkandidatin Claudia Müller warf Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) vor, Verantwortung nach Berlin zu verlagern, statt im Land selbst stärker zu handeln.

Müller sagte, dass Mecklenburg-Vorpommern zwar eine Klimaanpassungsstrategie vorgelegt habe, aus ihrer Sicht aber konkrete Förderprogramme für Kommunen, Pflegeheime oder Krankenhäuser fehlten.

Diese Einrichtungen bräuchten Unterstützung, um Gebäude besser gegen Hitze zu schützen.

Zudem kritisierte sie, dass die Landesregierung ihr eigenes Klimaziel nach hinten verschoben habe. Klimaschutz und Klimaanpassung müssten nach Ansicht der Grünen stärker auf Landesebene umgesetzt werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Abschiebungen in Berlin scheitern besonders häufig – Haftplätze bundesweit rückläufig

    Die Bundesländer setzen Abschiebungen von ausreisepflichtigen Ausländern offenbar unterschiedlich um. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor, aus der die „Welt“ berichtet. Demnach scheitern…

    Brand in leerstehender Obdachlosenunterkunft in Wolgast

    In Wolgast ist am 3. Oktober eine leerstehende ehemalige Obdachlosenunterkunft in der Straße „An den Anlagen“ in Brand geraten. Das teilte das Polizeipräsidium Neubrandenburg mit. Das Gebäude stand seit mehreren…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert