Brandenburg begrüßt die vom Bund angekündigten Hilfen für die Landwirtschaft. Wie das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Potsdam am Freitag mitteilte, erwartet das Land eine zeitnahe Umsetzung der Vorschläge von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer.
Rainer hatte die Unterstützung im Rahmen der Erntebilanz des Deutschen Bauernverbandes angekündigt.
Staatssekretär Stephan Nickisch sagte, auch wenn Brandenburg in diesem Jahr nicht so stark von Dürre betroffen sei wie Regionen in West- und Süddeutschland, bleibe die Lage der Betriebe angespannt. Vor allem hohe Düngemittel- und Energiepreise setzten den Bauern zu.
Deshalb begrüße das Land die Ankündigung, die EU-Düngehilfen unbürokratisch auszureichen. Zugleich warb Nickisch für die Einführung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage.
Damit könnten Betriebe in guten Jahren Gewinne steuerfrei ansparen, um in Krisenzeiten wie Dürren besser abgesichert zu sein.
Zudem begrüße Brandenburg das Bekenntnis von Rainer, sich für eine Stundung der Pachtraten für BVVG-Flächen einzusetzen, da das Land zu den Bundesländern mit einem großen Anteil solcher Flächen gehöre. Das Ministerium verwies darauf, dass Brandenburg in diesem Jahr von einer durchschnittlichen Ernte ausgeht.
Zugleich fördere es Maßnahmen, um Wasser in der Landschaft zu halten, etwa den Wasserrückhalt auf Nutzflächen und Agroforstsysteme, die für Beschattung und weniger Verdunstung sorgen.
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