Polizeieinsatz und Strafanzeigen nach DFB-Pokalspiel in Rostock

Beim Polizeieinsatz rund um das DFB-Pokalspiel zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart ist es zu mehreren Straftaten gekommen. Wie die Polizei Rostock mitteilte, war die Partie im Ostseestadion im Vorfeld als Problemspiel eingestuft worden.

Bereits bei der Anreise der Gästefans wurden in der Wismarer Altstadt einem 19-jährigen Mann aus Baden-Württemberg Fanutensilien geraubt.

Die Polizei stellte im unmittelbaren Umfeld zwei Tatverdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren aus Wismar und leitete Strafverfahren ein. Zudem wurde vor Spielbeginn eine Sachbeschädigung durch Graffiti an einem Stromkasten im Bereich des Rostocker Südrings festgestellt.

Während der zweiten Halbzeit soll es in der Nordkurve zu einer Auseinandersetzung zwischen Heimfans gekommen sein; die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung.

Sowohl vor dem Anpfiff als auch in beiden Halbzeiten zündeten Heimfans diverse pyrotechnische Erzeugnisse, wobei mehrere Personen teilweise vermummt auftraten. In diesem Zusammenhang wurden Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz sowie das Versammlungsgesetz aufgenommen.

Die An- und Abreise sowie der Shuttleverkehr der Gästefans aus Stuttgart verliefen nach Angaben der Polizei ohne weitere Vorkommnisse. Die Angaben beruhten auf dem Stand von 00:15 Uhr.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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