Friedrich Merz will trotz CDU-Wahlschlappen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern Bundeskanzler bleiben

Trotz der Wahlschlappen der CDU in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern will Friedrich Merz als Bundeskanzler und Parteichef weitermachen.

„Was jetzt zu tun ist, erfordert Rückgrat, Standhaftigkeit und Geduld“, sagte er am Sonntagabend kurz nach den 18-Uhr-Prognosen im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. „Ich werde das aufbringen als Parteivorsitzender der CDU und vor allem als Bundeskanzler unseres Landes.“ Die Reformen müssten kommen, so Merz. Sie seien „das Mittel gegen das autoritäre Gift, das in unsere Gesellschaft fließt“.

Bei der Wahl in Berlin war die CDU am Sonntag laut den Prognosen von ARD und ZDF mit im Schnitt 20 Prozent nur zweitstärkste Kraft geworden und wird damit wohl aus der Regierung ausscheiden. In Mecklenburg-Vorpommern kam sie unterdessen sogar nur auf 5,3 Prozent und muss deshalb noch um den Einzug in das Parlament zittern.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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