Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will nach der Landtagswahl mit Grünen und Linken über die Bildung einer Regierung sprechen.
„Ich werde meiner Partei vorschlagen, dass wir sowohl mit den Grünen als auch mit den Linken Gespräche führen“, sagte sie am Montag in der SPD-Parteizentrale in Berlin. Ziel sei eine „stabile Regierung“ in Mecklenburg-Vorpommern mit ihr an der Spitze. Ihren zugespitzten Wahlkampf verteidigte Schwesig unterdessen. „Wahlkampf heißt Kampf und nicht Spaziergang“, sagte sie.
Bei der Wahl war die SPD mit 35,5 Prozent hinter der AfD (38,2 Prozent) zweitstärkste Kraft geworden. Gemeinsam mit Linken und Grünen kommt sie auf 39 Sitze im Parlament und damit drei mehr, als für die absolute Mehrheit nötig sind. Einzige Oppositionspartei wäre in diesem Fall die AfD.
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