Im Bereich Güstrow hat sich innerhalb weniger Minuten eine Serie von drei schweren Verkehrsunfällen ereignet. Das Polizeipräsidium Rostock teilte am Donnerstag mit, dass dabei mehrere Fahrzeuginsassen verletzt worden sind und mehrere Fahrzeuge anschließend nicht mehr fahrbereit waren.
Gegen 14:25 Uhr ist es auf der BAB 19 auf Höhe der Anschlussstelle Güstrow in Fahrtrichtung Rostock zu einem Verkehrsunfall zwischen einem VW und einer Sattelzugkombination gekommen.
Nach den derzeitigen Erkenntnissen kam es während des Überholvorgangs des 72-jährigen VW-Fahrers zum seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Eine Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um den leicht verletzten VW-Fahrer vor Ort.
Bei dem Unfall wurde auch der Tank der Sattelzugmaschine beschädigt, sodass Dieselkraftstoff austrat. Kameraden der Feuerwehr konnten die auslaufenden Betriebsstoffe binden.
Beide Fahrzeuge mussten geborgen werden. Zeitweise wurde die BAB 19 voll gesperrt.
Ab 17:10 Uhr konnte der Verkehr auf dem Überholfahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf 20.000 Euro.
Gegen 14:33 Uhr folgte ein weiterer Unfall auf der Neukruger Straße in Güstrow.
Dort stießen insgesamt drei Fahrzeuge zusammen, darunter ein Funkwagen des Güstrower Polizeihauptreviers. Nach ersten Aussagen der Unfallbeteiligten befuhren die Fahrzeuge hintereinander die Neukruger Straße in Richtung Rostocker Straße.
Die vorausfahrende Skoda-Fahrerin musste verkehrsbedingt halten, der nachfolgende 59-jährige Fahrer eines Smart musste ebenfalls stark abbremsen. Das Polizeifahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden und fuhr auf den Smart auf, der auf den davorstehenden Skoda geschoben wurde.
Der Smart-Fahrer sowie die 50-jährige Fahrerin des Skoda erlitten leichte Verletzungen und wurden von Rettungswagenbesatzungen ins Güstrower Klinikum gebracht. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden.
Der geschätzte Unfallschaden beläuft sich auf 35.000 Euro. Die Maßnahmen an der Unfallstelle waren gegen 17:45 Uhr beendet.
Ein weiterer schwerer Unfall hat sich gegen 15:05 Uhr auf der B 103 zwischen Güstrow und Klueß ereignet.
Dort kam es zu einem Auffahrunfall, infolgedessen zwei Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren und geborgen werden mussten. Ein Audi, ein Suzuki und ein Opel fuhren hintereinander in dieser Reihenfolge auf der B 103 in Fahrtrichtung Klueß.
Auf der Strecke kam ein Streifenwagen der Polizei mit Sonder- und Wegerechten entgegen. Deshalb bremste der Audi und fuhr an den Straßenrand.
Ebenso bremste der Suzuki und fuhr rechtsseitig an den Straßenrand. Der Opel kam trotz Gefahrenbremsung nicht rechtzeitig zum Stehen und schob den Suzuki auf den Audi.
Für die Maßnahmen an der Unfallstelle musste die B 103 bis etwa 17:00 Uhr voll gesperrt werden. Drei Rettungswagenbesatzungen waren im Einsatz.
Zwei leicht verletzte Fahrzeuginsassen im Opel im Alter von 78 und 84 Jahren sowie die 83-jährige Beifahrerin im Suzuki wurden anschließend ins Klinikum Güstrow gebracht. Der nicht mehr fahrbereite Opel und der Suzuki mussten geborgen und die Fahrbahn von einer Spezialfirma gereinigt werden.
Der geschätzte Unfallschaden beläuft sich auf 30.000 Euro.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

