Die Bundesschülerkonferenz begrüßt die Protestaufrufe der Initiative „Gen Z regelt das“ grundsätzlich, solange es nicht zu Gewalt kommt.
Man bewerte die für den 31. Oktober angekündigten Proteste „grundsätzlich positiv, soweit sie friedlich und demokratisch stattfinden“, sagte eine Sprecherin der Bundesschülerkonferenz der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Schüler hätten das Recht und aus ihrer Sicht auch allen Grund, für bessere Bildung und bessere Bedingungen an ihren Schulen auf die Straße zu gehen, so Isabelle Seltenreich, Pressekoordinatorin der Bundesschülerkonferenz.
Viele der Forderungen, die aktuell auch aus den Protesten in Frankreich und Italien bekannt würden, teile die Bundesschülerkonferenz. Dazu gehörten unter anderem bessere Ausstattung und Infrastruktur an Schulen, ausreichend Lehrkräfte, kleinere Klassen, bessere Lernbedingungen und ein Bildungssystem, das allen jungen Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gleiche Chancen biete. Auch die Belastung durch lange Schultage und der Schutz der psychischen Gesundheit müsse aus Sicht der Bundesschülerkonferenz stärker berücksichtigt werden.
Die Bundesschülerkonferenz gehe nicht davon aus, dass die Gewalt aus den Protesten in Frankreich automatisch nach Deutschland komme. Trotzdem müsse jedem bewusst sein, dass Proteste von unterschiedlichen politischen Gruppen instrumentalisiert werden könnten, so die Vertreterin der Bundesschülerkonferenz weiter.
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