Schwerin ist nach dem derzeitigen Arbeitsstand der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) bei der Endlagersuche ausgeschieden. Das teilte die Landeshauptstadt Schwerin am Dienstag mit.
Die BGE hat der Stadt diesen Arbeitsstand offiziell mitgeteilt und als Bewertungsgrundlage die Mächtigkeit des Wirtsgesteins anhand von Bohrungsdaten ausgewertet.
Den Arbeitsstand veröffentlichte die BGE im BGE‑Endlagersuche-Navigator. Der Navigator enthält neben der Deutschlandkarte, die den Arbeitsstand visualisiert, weitere Informationen, etwa fachliche Begründungen der Entscheidungen. Über die integrierte Suchleiste für Postleitzahlen und Ortsnamen sind Informationen zum Stand der Arbeiten der BGE in der jeweiligen Kommune abrufbar.
Die Endlagersuche in Deutschland ist ein wissenschaftsbasiertes, transparentes und partizipatives Verfahren, das im Standortauswahlgesetz (StandAG) gesetzlich verankert ist.
Ziel ist es, einen Standort mit der bestmöglichen Sicherheit für die Lagerung hochradioaktiver Abfälle für eine Million Jahre zu finden.

