Spritpreisdeckel: Schwesig kritisiert Entwurf als zu schwach

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) fordert Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (beide CDU) auf, für geringere Energiepreise zu sorgen und den Entwurf für einen Spritpreisdeckel nachzubessern.

„Das, was bisher vorliegt, ist zu schwach“, sagte Schwesig der „Rheinischen Post“. Man habe das Gefühl, dass der Vorschlag vor allem darauf abziele, dass der Tankpreisdeckel nicht zur Anwendung komme. „Wir brauchen einen wirksamen Tankpreisdeckel mit einer dauerhaften Entlastung wie in Luxemburg“, so Schwesig.

Die hohen Kraftstoff- und Energiepreise belasteten nicht nur die Bürger. Sie bremsten auch die Wirtschaft in Deutschland aus, sagte sie weiter. Es sollte deshalb auch im Interesse des Bundeskanzlers und der Bundeswirtschaftsministerin liegen, dass Deutschland zu niedrigeren Energiepreisen komme.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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