Sparquote in Mecklenburg-Vorpommern gestiegen

Die privaten Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern haben im Jahr 2023 durchschnittlich 6,5 Prozent ihres verfügbaren Einkommens gespart. Das teilte das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag mit.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Sparneigung um 10,3 Prozent.

Während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 lagen die Sparquoten mit 11,7 Prozent und 9,9 Prozent deutlich höher. Im Jahr 2022 fiel die Quote auf 5,9 Prozent, was der zweitniedrigste Wert seit Bestehen des Bundeslandes war.

Nur im Jahr 2013 war die Sparquote mit 5,5 Prozent noch niedriger. Der Anstieg im Jahr 2023 brachte das Niveau der 2010er Jahre zurück.

Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt sparen die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns deutlich weniger.

Mit durchschnittlich 1.667 Euro pro Einwohner lag die Ersparnis bei 54,9 Prozent des Bundesniveaus. Das verfügbare Einkommen im Land betrug 25.321 Euro pro Einwohner und lag damit bei 89 Prozent des Bundesniveaus.

Seit 1991 war die Sparneigung im Nordosten Deutschlands stets niedriger als im Bundesdurchschnitt. Der Höchststand wurde 1998 erreicht, als die Sparquote bei 84,5 Prozent des Bundesniveaus lag.

Aktuell liegt die Sparquote in Mecklenburg-Vorpommern bei 62,2 Prozent im Vergleich zum Deutschlandwert.

Das Statisikamt hob hervor, dass die Möglichkeit des Sparens im Land traditionell geringer ist als im Rest der Bundesrepublik.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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