Mecklenburg-Vorpommern plant Reform der Pflege- und Eingliederungshilfe

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern will das bestehende Einrichtungenqualitätsgesetz (EQG) durch ein modernes Wohn- und Teilhabegesetz (WoTG) ersetzen. Sozialministerin Stefanie Drese hat den Gesetzentwurf am Mittwoch im Landtag vorgestellt.

Ziel sei es, mehr Flexibilität zu schaffen und Bürokratie abzubauen, teilte das Ministerium mit.

Der Entwurf sieht unter anderem vor, Doppelprüfungen durch verschiedene Aufsichtsbehörden zu vermeiden und den Ermessensspielraum vor Ort zu vergrößern. Gleichzeitig sollen die Rechte von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen durch erweiterte Regelungen zu Wohnformen und Gewaltschutz gestärkt werden.

An dem Gesetz habe ein breiter Dialog mit Betroffenen, Leistungserbringern und Behörden stattgefunden.

Drese betonte, das Gesetz reagiere auf demografische und finanzielle Herausforderungen. Es solle sowohl die Wohnqualität sichern als auch Raum für neue Versorgungsformen schaffen.

Der Landtag hat den Entwurf zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Kleinkraftradfahrer bei Unfall in Schwerin schwer verletzt

    Ein 64-jähriger Kleinkraftradfahrer ist am Montagmorgen bei einem Verkehrsunfall in Schwerin schwer verletzt worden. Wie das Polizeipräsidium Rostock mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 6:10 Uhr in der Ludwigsluster Chaussee.…

    Woidke warnt vor steigenden Strompreisen durch neue Gaskraftwerke

    Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) begrüßt die LEAG-Zuschläge in der ersten Ausschreibungsrunde der Kraftwerksstrategie, sieht die neuen Gaskraftwerke aber mit Blick auf die Kosten kritisch. Das sagte der SPD-Politiker am…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert