Brandenburg investiert 106 Millionen Euro in Denkmalschutz

Das Land Brandenburg hat im vergangenen Jahr rund 106 Millionen Euro in die Sanierung und Sicherung von Denkmalen investiert. Das teilten Kulturministerin Manja Schüle (SPD) und Infrastrukturminister Detlef Tabbert am Montag in Potsdam mit.

Gemeinsam mit Landeskonservator Thomas Drachenberg präsentierten sie die Bilanz der Denkmalförderung für 2025.

Aus dem Kulturministerium flossen etwa 30 Millionen Euro in die Denkmalpflege. Davon gingen rund 18,1 Millionen Euro an Stiftungen wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Knapp 2,5 Millionen Euro kofinanzierte das Land Bundesprogramme, etwa für die Sanierung der St. Marien-Andreas-Kirche in Rathenow oder die Haupttribüne der Rennbahn Hoppegarten. Rund 3 Millionen Euro erhielten Kirchen und Religionsgemeinschaften.

Das Infrastrukturministerium bewilligte über Programme der Städtebauförderung etwa 76 Millionen Euro.

Zu den geförderten Projekten gehören die Ziegelei-Villa in Glindow im Landkreis Potsdam-Mittelmark, für die das Kulturministerium rund 35.600 Euro aus der Denkmalhilfe bereitstellte, sowie das Kupferfertighaus ‚Sorgenfrei‘ in Eberswalde. In Brandenburg sind mehr als 14.000 Baudenkmale und etwa 11.000 Bodendenkmale verzeichnet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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