Die Bundespolizei hat im Rostocker Überseehafen einen 35-jährigen irakischen Staatsangehörigen kontrolliert und nach Schweden zurückgeschoben. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Rostock am Dienstag mit.
Der Mann war am 12. Januar aus Schweden eingereist.
Bei der Kontrolle wies sich der Mann mit einem irakischen Reisepass und einer schwedischen Identitätskarte aus. Beamte fanden zudem einen abgelaufenen italienischen Reiseausweis für Flüchtlinge.
Keines der Dokumente berechtigte zur Einreise nach Deutschland. Eine Überprüfung ergab, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Osnabrück vorlag.
Das Amtsgericht Nordhorn hatte den Mann zuvor wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalts zu einer Geldstrafe von 1.250 Euro verurteilt.
Diese Strafe sowie die Verfahrenskosten hatte er beglichen und so eine Freiheitsstrafe abgewendet. Die Bundespolizei leitete nun ein neues Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein und vollzog die unmittelbare Zurückschiebung nach Schweden.
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