CDU kritisiert Verzögerung bei Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin

Die CDU Brandenburg hat die erneute Verzögerung der Sanierungsarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin scharf kritisiert. Das sei eine große Belastung für Pendler, Unternehmen und den Tourismus in der Region, insbesondere für Städte wie Wittenberge, die während der Bauphase vom ICE-Fernverkehr abgeschnitten seien, teilte der Landesverband am Mittwoch mit.

Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke bezeichnete die Situation als „äußerst unglücklich“.

Zwar könne ein harter Winter Bauarbeiten erschweren, doch dürfe die Witterung nicht für jede Verzögerung als Erklärung herhalten. Entscheidend sei jetzt, dass die Deutsche Bahn transparent und frühzeitig kommuniziere und den Frust der Fahrgäste nicht weiter verstärke.

Die zuletzt erfolgte plötzliche Verschiebung des Bauabschlusses auf unbestimmte Zeit sei ein „kommunikatives Ärgernis“ gewesen.

Sein Kollege Uwe Feiler ergänzte, die Strecke sei eine der wichtigsten Verkehrsachsen Deutschlands. Umso wichtiger sei es, dass Planung, Bauablauf und Informationspolitik der Bahn verlässlich funktionierten.

Weitere Verzögerungen dürfe es jetzt nicht geben, so der Abgeordnete für Oberhavel und das Havelland.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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