Die Landeshauptstadt Schwerin hat eine erste Projektskizze für die Ausrichtung einer Landesgartenschau vorgelegt. Das teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.
Unter dem Motto „Miteinander – Erbe bewahren – Wandel gestalten“ sollen die Pläne nun der Stadtvertretung vorgelegt werden, die über den nächsten Schritt entscheiden soll.
Geplant ist die Landesgartenschau auf dem früheren KIW „Vorwärts“-Gelände und dem alten Güterbahnhof. Die beiden angrenzenden Areale umfassen insgesamt 39 Hektar und gelten als zentrale Potenzialflächen für den innerstädtischen Wohnungsbau.
Die Idee des Vereins Pro Schwerin, das Gelände mit einer Gartenschau für den Bau bezahlbarer Wohnungen vorzubereiten, habe die Entscheidungsträger überzeugt, hieß es. Die Investitionen werden auf rund 73 Millionen Euro geschätzt, die Durchführungskosten auf knapp zehn Millionen Euro.
Kalkuliert wird mit 440.000 Besuchern.
Neben dem Hauptareal sollen die Schwimmende Wiese am Bertha-Klingberg-Platz und der ehemalige Küchengarten am Franzosenweg als weitere Ausstellungsflächen eingebunden werden. Ein „Grünes Band“ soll die drei Flächen verbinden und Besucher in die Innenstadt lenken.
Zudem ist eine „Grüne Acht“ entlang der Fahrradroute um den Schweriner See geplant, die acht Standorte wie den Zippendorfer Strand, das Freilichtmuseum Mueß und den Landschaftspark Raben Steinfeld einbezieht. Noch geprüft werden müsse das Ausstellungsjahr 2035, da in Dessau-Roßlau zeitgleich die Bundesgartenschau geplant sei.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

