Am Samstag, 9. Mai, treffen sich die besten jungen Plattschnacker in der Aula der Regionalen Schule „Richard Wossidlo“ in Güstrow zum Landesfinale des 17. Plattdeutsch-Wettbewerbs. Das teilte das Bildungsministerium in Schwerin mit.
Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr. Unter dem Motto „Plattdüütsch allerwägens ünnerwägens – 150 Johr Martha Müller-Grählert“ präsentieren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihre Beiträge und stellen unter Beweis, wie lebendig und vielfältig die plattdeutsche Sprache heute ist.
Insgesamt 219 Kinder und Jugendliche aus 21 angemeldeten Einrichtungen haben am Wettbewerb teilgenommen und 32 Beiträge eingereicht.
Die Finalisten haben die Jury bereits in den Regionalwettbewerben der Schulamtsbereiche Greifswald, Schwerin, Rostock und Neubrandenburg mit ihren digitalen Projekten überzeugt. Die Beiträge sind vielfältig: Von Video- und Audioaufnahmen über Lesungen und szenische Darstellungen bis hin zu digitalen Formaten wie Kurzfilmen.
Eine Fachjury bewertete die Beiträge nach Kriterien wie Aussprache, Interpretation, Originalität und Kreativität.
Bildungsministerin Simone Oldenburg zeigte sich beeindruckt von der Kreativität der Teilnehmer. „Der Wettbewerb zeigt, wie jung und zeitgemäß unsere Traditionen interpretiert werden können“, sagte sie. Beim Landesfinale wird Jette Bolz, Botschafterin für Niederdeutsch, die Preise und Urkunden an die Gewinner überreichen.
Organisiert wird der Wettbewerb vom Institut für Qualitätsentwicklung des Ministeriums für Bildung und Kindertagesförderung. Er findet alle zwei Jahre statt und steht 2026 im Zeichen des 150. Geburtstags der Zingster Heimatdichterin Martha Müller-Grählert, der Verfasserin des berühmten „Ostseewellen-Liedes“.
