Linke und SPD fordern analogen Zugang zu Behördendienstleistungen

Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat gemeinsam mit der SPD einen Antrag zum gleichberechtigten Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen in Zeiten der Digitalisierung eingebracht. Das hat der finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin, am Freitag mitgeteilt.

Koplin betonte, dass die Digitalisierung in der Verwaltung kein Selbstzweck sei, sondern den Menschen dienen müsse.

Digitale Angebote dürften keine Türen für Menschen ohne Internetanschluss oder teure Endgeräte zuschlagen. Während Berufstätige von digitalen Anträgen profitierten, sei der Gang zum Amtstresen für viele ältere Menschen die Grundvoraussetzung, um zu ihrem Recht zu kommen.

Die Fraktion fordert einen garantierten analogen Zugang zu allen zentralen Leistungen ohne digitalen Zwang.

Die Erreichbarkeit vor Ort müsse das Rückgrat der Verwaltung bleiben. Effizienzgewinne durch Automatisierung dürften nicht für Stellenstreichungen genutzt werden, sondern müssten in die persönliche Beratung fließen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Wetterbericht für Berlin/Brandenburg (16.08.2026)

    Nach der aktuellen Vorhersage ist es heute in Berlin und Brandenburg bis zum Mittag bedeckt, dazu gibt es schauerartigen Regen und örtlich sind Gewitter möglich. Im weiteren Tagesverlauf wechseln sich…

    Wetterbericht für Mecklenburg-Vorpommern (16.08.2026)

    Heute wird es in Mecklenburg-Vorpommern überwiegend trocken. Die Reste der Bewölkung ziehen am Vormittag nach Südosten ab, danach kommt zeitweise die Sonne heraus. Im weiteren Tagesverlauf wird es wechselnd bewölkt,…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert