EU korrigiert Bürokratie-Regel auf Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern

Die Europäische Union hat ihre Praxis bei der sogenannten Bezugnahmeklausel geändert und folgt damit einem Vorschlag aus Mecklenburg-Vorpommern. Das teilte Justizministerin Jacqueline Bernhardt mit.

Die Klausel hatte zuvor unnötigen bürokratischen Aufwand bei der Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht verursacht.

Konkret ging es um die Richtlinie 2016/800 zu Verfahrensgarantien für Kinder in Strafverfahren. Bisher mussten nicht nur geänderte, sondern auch bestehende Normen, die der Richtlinie entsprachen, erneut veröffentlicht werden.

Diese Praxis hat die EU-Kommission nun überdacht und vereinfacht.

Bernhardt zeigte sich erfreut über die Entscheidung aus Brüssel. Sie hatte sich bei einem Besuch in der EU-Generaldirektion Justiz für die Änderung eingesetzt.

Die Ministerin betonte, dass die Korrektur der Handhabung die Übersichtlichkeit der Rechtsordnung verbessere und unnötige Bürokratie vermeide.

  • Related Posts

    USA verlängern Sanktionsausnahme für Rosneft Deutschland – Versorgungssicherheit für Raffinerie Schwedt gestärkt

    Die USA nehmen die deutsche Tochter des russischen Ölkonzerns Rosneft von Sanktionen aus. Das teilte das US-Finanzministerium am Donnerstag mit.Die neue Genehmigung ersetzt eine vorherige, die am 29. April auslaufen…

    SPD wirft CDU in Mecklenburg-Vorpommern leere Versprechungen bei Ersatzverkehren vor

    Die SPD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern hat der CDU vorgeworfen, mit Ankündigungen zum Schienenersatzverkehr nur „heiße Luft“ zu produzieren. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christian Winter, teilte am Donnerstag mit, die CDU…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert