US-Börsen legen leicht zu – PCE-Deflator auf Dreijahreshoch

Die US-Börsen haben am Donnerstag geringfügig zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 50.669 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.564 Punkten 0,6 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 30.224 Punkten 0,8 Prozent im Plus.

Der von der US-Notenbank Federal Reserve bevorzugte Inflationsindikator hat im April ein Dreijahreshoch erreicht. Der Index der persönlichen Konsumausgaben (PCE-Deflator) stieg von 3,5 Prozent im März auf um 3,8 Prozent im April, wie das zuständige Statistikamt mitteilte. Die Kernrate ohne die volatilen Lebensmittel- und Energiepreise stieg von 3,2 auf 3,3 Prozent. Damit entfernt sich die Inflation weiter vom Ziel der Zentralbank. Für die Fed, die eine breite Datenbasis für ihre Zinsentscheidungen heranzieht, wird damit eine baldige Zinssenkung, wie sie US-Präsident Donald Trump verlangt, unwahrscheinlicher.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1647 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8586 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.497 US-Dollar gezahlt (+0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,12 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 94,07 US-Dollar, das waren 22 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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