Enquetekommission legt Empfehlungen für Jugendpolitik in MV vor

Die Enquetekommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ hat ihre Arbeit abgeschlossen und dem Landtag einen umfangreichen Katalog an Handlungsempfehlungen vorgelegt. Das hat Sozial- und Jugendministerin Stefanie Drese am Mittwochabend im Rahmen der Abschlussveranstaltung mitgeteilt.

Die Vorschläge seien eine wichtige Grundlage für die weitere Gestaltung einer modernen Jugendpolitik im Land.

Drese würdigte besonders die fraktionsübergreifende Zusammenarbeit in der Kommission. Viele der Empfehlungen seien über Parteigrenzen hinweg beschlossen worden.

Dies zeige, dass die Belange junger Menschen als zentrale Zukunftsaufgabe verstanden würden. Als außergewöhnlich bezeichnete die Ministerin zudem den begleitenden Beteiligungsprozess „#mitmischenMV“, bei dem junge Menschen ihre Perspektiven und Wünsche direkt in die Beratungen einbringen konnten.

Die Empfehlungen zielen unter anderem darauf ab, strukturelle Hürden für Jugendliche in ländlichen und städtischen Räumen abzubauen.

Ein besonderer Schwerpunkt liege auf der Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit. Drese zog zudem eine positive Bilanz der bisherigen jugendpolitischen Maßnahmen der Landesregierung, darunter die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre und das Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz.

Für den Ausbau demokratischer Jugendarbeit stellt das Land in den Jahren 2026 und 2027 jeweils 450.000 Euro bereit.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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