Linke fordert Solidarität mit Geflüchteten zum Weltflüchtlingstag

Die Landtagsfraktion der Linken in Mecklenburg-Vorpommern hat zum Tag des Flüchtlings am 20. Juni mehr Solidarität mit Schutzsuchenden und eine Bekämpfung der Fluchtursachen gefordert. Das teilte die migrationspolitische Sprecherin Steffi Pulz-Debler am Freitag in Schwerin mit.

Laut aktuellen Zahlen der Vereinten Nationen befänden sich 117 Millionen Menschen auf der Flucht, so Pulz-Debler.

Hinter jeder Fluchtgeschichte stünden Krieg, Verfolgung, existenzielle Not oder die Zerstörung der Lebensgrundlagen durch den Klimawandel. Schutz für Menschen in Not sei ein Menschenrecht und eine völkerrechtliche Pflicht.

Die Politikerin kritisierte einen „beschämenden Überbietungswettbewerb bei Asylrechtsverschärfungen“.

Der globale Süden leide unter unfairer Handelspolitik, den Klimaemissionen des reichen Westens und den Nachwirkungen kolonialer Ausbeutung. Wer Migration nachhaltig gestalten wolle, müsse die Fluchtursachen bekämpfen, anstatt Schutzsuchende mit administrativen Verschärfungen zu drangsalieren.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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