Der Tourismus hat sich im vergangenen Jahr erneut als starker Wirtschaftsfaktor für Mecklenburg-Vorpommern erwiesen. Nach einer aktuellen Studie des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV) generierten die Gäste im Jahr 2025 touristische Bruttoumsätze in Höhe von rund acht Milliarden Euro.
Das teilte das Wirtschaftsministerium in Schwerin mit.
Die von der Tourismusberatung dwif-Consulting erstellte Untersuchung weist für das Land eine touristische Wertschöpfung von rund 3,9 Milliarden Euro aus. Insgesamt wurden knapp 123,1 Millionen touristische Aufenthaltstage gezählt.
Im Vergleich zum Jahr 2022 konnten Nachfrage, Bruttoumsatz und Einkommenswirkungen leicht gesteigert werden. Das Steueraufkommen aus Mehrwert- und Einkommensteuer belief sich auf rund 730 Millionen Euro.
Wirtschaftsminister Wolfgang Blank bezeichnete die Zahlen als Beleg dafür, dass die Tourismusbranche auch in wirtschaftlich fordernden Zeiten eine feste Größe im Land sei.
Er verwies jedoch auf große Herausforderungen wie gestiegene Kostenbelastung und den Fachkräftemangel. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, seien Investitionen in ganzjährige und wetterunabhängige Angebote nötig.
Der OSV-Präsident Ludger Weskamp betonte, der Tourismus schaffe Lebensqualität und Zukunftsperspektiven durch Investitionen in die Infrastruktur.
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