Deutschland und Aserbaidschan haben sich beim Besuch des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew in Berlin auf mehrere Initiativen geeinigt.
„Wir legen heute mit der Zeichnung einer gemeinsamen Erklärung einen Grundstein für den Ausbau unserer Beziehungen“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Dienstag nach einem Treffen mit Alijew. Zugleich sei die Gründung eines deutsch-aserbaidschanischen Wirtschaftsrats vereinbart worden. „Das ist ein wichtiges Signal an die Unternehmen in beiden Ländern: Uns ist es ernst mit dem Ausbau der Beziehungen zwischen Deutschland und Aserbaidschan“, so Merz.
Besondere Bedeutung habe auch vor dem Hintergrund der andauernden Krise im Mittleren Osten die Zusammenarbeit bei der Versorgung mit Erdöl und Erdgas über den südlichen Gaskorridor, fügte der Kanzler hinzu. Darüber habe er mit Alijew ausführlich gesprochen. „Wir wollen hier unsere Energieversorgung mit Aserbaidschan weiter diversifizieren. Wir haben heute auch über den Ausbau von erneuerbaren Energien sowie über Wasserstoff gesprochen.“ Darüber hinaus sei man in konstruktiven Gesprächen zu einem Vorschlag Aserbaidschans für ein Investitionsprogramm. Das könnte auch deutschen Firmen „neue Chancen“ eröffnen, sagte Merz.
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