Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern haben die Landesregierung für ihre Forderung nach einer Aufnahme des Hitzeschutzes ins Grundgesetz kritisiert. Spitzenkandidatin Claudia Müller warf Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) vor, Verantwortung nach Berlin zu verlagern, statt im Land selbst stärker zu handeln.
Müller sagte, dass Mecklenburg-Vorpommern zwar eine Klimaanpassungsstrategie vorgelegt habe, aus ihrer Sicht aber konkrete Förderprogramme für Kommunen, Pflegeheime oder Krankenhäuser fehlten.
Diese Einrichtungen bräuchten Unterstützung, um Gebäude besser gegen Hitze zu schützen.
Zudem kritisierte sie, dass die Landesregierung ihr eigenes Klimaziel nach hinten verschoben habe. Klimaschutz und Klimaanpassung müssten nach Ansicht der Grünen stärker auf Landesebene umgesetzt werden.
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